Reiseführer Tansania

1. Wissenswertes über Tansania
2. Sehenswürdigkeiten Tansania
3. Nationalparks Tansania

4. Reisewetter Tansania

 

Reiseangebot Tansania

Reiseinfos Tansania

 

1. Wissenswertes über Tansania:
In Tansania befindet sich der Kilimanjaro, der höchste Berg Afrikas. Das Land grenzt an drei von Afrikas größten Seen: im Norden an den Victoriasee, der zum Teil zu Uganda gehört, im Westen an den Tanganjikasee und im Südwesten an den Malawisee.

2. Sehenswürdigkeiten Tansania:
Die Altstadt von Stone-Town, der Stadtkern von Zanzibar City, wurde von der UNESCO in das Weltkulturerbe aufgenommen. Stone-Town ist zu einem großen Teil aus Korallensteinen aufgebaut und die bedeutende Lage für die Schifffahrt und der spätere Sklavenhandel hat der Stadt zu sehr viel Reichtum verholfen. Es entstanden prächtige Häuser mit sehr schönen Türen. Leider hat die Pracht im letzten Jahrhundert etwas gelitten und erst in den letzten Jahren hat man angefangen Häuser zu renovieren.

Die St. Josephs Kathedrale, gelegen in der Altstadt von Zanzibar City ist eher eine ungewöhnliche, aber sehr beeindruckende Kathedrale. Pinke Säulen und andere Farben und Symbole verzieren die Kirche. Es ist möglich an einem Gottesdienst, der zum Beispiel Sonntags vormittags stattfindet, teilzunehmen.

Die anglikanische Kirche auf dem ehemaligen Sklaven Markt in Stone-Town wurde 1887 errichtet. Nach dem Ende des Sklavenhandels auf Sansibar kauften 1887 anglikanische Missionare den Platz in Stone-Town auf dem der Sklavenmarkt war und baute dort die Kirche. Der Altar steht genau an der Stelle, wo früher die Sklaven ausgepeitscht wurden.

Der 4.566m hohe Vulkan Mount Meru ist Teil des Ngurdoto Crater National Parks. Besteigt man den erloschenen Vulkan wandert man zuerst durch bewaldete Savanne, wobei man immer mal wieder auf Büffel und Giraffen trifft, gelangt weiter in Wälder voll hängendem Spanischem Moos und erreicht schließlich die offene Heidelandschaft. Steht man dann auf dem zerklüfteten Gipfel des Mount Meru hat man eine unvergleichliche Aussicht auf den mit schneebedeckten Gipfel des Kilimanjaro.

3. Nationalparks Tansania:
Mit ca. 14.765 km² ist der Serengeti-National-Park der größte aber auch bekannteste Nationalpark in Tansania. Er ist Teil der Serengeti, eine ca. 20.000km² große Savannenlandschaft, welche vom Norden Tansanias bis hin zum Süden Kenias reicht. Der Name stammt von dem Begriff Siringitu aus der Sprache der Masai, die hier bereits seit Jahrtausenden leben und bedeutet endloses Land. Im Serengeti-National-Park selbst leben Antilopen, Elefanten, Gazellen, Geparden, Giraffen, Gnus, Hyänen, Kaffernbüffel, Leoparden, Löwen, Schakale oder Zebras, außerdem leben hier ca. 300 verschiedene Vogelarten.

Der 137 km² große Arusha National Park liegt im Nordosten von Tansania nördlich der Stadt Arusha an der Grenze zu Kenia zwischen dem Kilimanjaro und dem Mount Meru. Der Park liegt auf dem Gipfel des Mount Merus. Dazu gehört auch der Ngurdoto-Krater. Allgemein ist die Landschaft des Parks sehr vielseitig. Sie reicht von Wäldern über Seen, Sümpfen, Grasland bis hin zu alpinem Gebirge. Man trifft zwar selten auf Elefanten und Löwen, dafür aber umso mehr auf Leoparden, Tüpfelhyänen. Außerdem kann man Afrikanische Büffel, Anubispaviane, Diademmeerkatzen, Flusspferde, Giraffen, Grevyzebras, Kirk-Dikdiks, Mangusten, Mantelaffen, Warzenschweine sowie Wasserböcke erleben.

Der Lake Manyara National Park zieht sich im Norden Tansanias auf einer Länge von rund 50 km am Fuß der Rift Valley-Felswand entlang – die den Park nach Westen hin begrenzt. Er hat eine Fläche von ca. 330 km², bei hohem Wasserstand werden aber rund 200 km² davon vom Mayara-See bedeckt. An diesem See findet man die Besonderheit des Parks: ca. 400 Arten Vögel wie Flamingos, Kormorane, Pelikane oder Störche. Aber auch Büffel, Elefanten, Klippspringer (= Antilopenart), Löwen, Nilpferde oder Zebras kann man in dem Park in ihrer natürlichen Umgebung erleben.

Das im nördlichen Tansania gelegene Ngorongoro Naturschutzgebiet ist Teil des einzigartigen Serengeti-Ökosystems. Im Nordwesten läuft das Gebiet in die Ebenen der Serengeti aus, im Osten grenzt es an die Städte Arusha und Moshi und an den Kilimanjaro. Es hat eine Fläche von 8292 km², liegt auf Meereshöhen zwischen 1020 und 3587 m und umfasst ganz unterschiedliche Lebensräume, vom offenen Grasland zum Gebirgswald und von Buschebenen bis zur Hochlandheide und einem gigantischen Krater und bietet dem Besucher daher eine einmalige Tierwelt. Hier leben Zebras, Gnus, Nilpferde, Giraffen, Löwen und Nashörner. Die Landschaft reicht von Steppen und Savannen bis hin zu grünen Flecken, die um erfrischende Seen gelegen sind. Hier befinden sich auch bedeutsame paläontologische und archäologische Fundorte. Das Naturschutzgebiet hat den Status eines Weltkultur- und Naturerbes, in dem Weidewirtschaft, Naturschutz und Tourismus in vorbildlicher Weise nebeneinander bestehen.

Der Ngorongoro Krater wird heute als das achte Weltwunder bezeichnet. Die üppigen Weidegründe und das stets vorhandene Grundwasser des Kraterbodens ernähren eine große Zahl von Tieren; bis zu 25000 Säugetiere, vorwiegend Grasfresser, halten sich gleichzeitig im Krater auf. Zu ihnen gehören Gnus, Elenantilopen, Kongoni (Kuhantilopen), Zebras, Gazellen, Büffel und Warzenschweine. Die Moore und Wälder ernähren Flusspferde, Elefanten, Paviane, Wasserböcke, Riedböcke und Buschböcke, und grüne Meerkatzen. Die steilen Kraterhänge bieten dem Dikdik, einer Zwergantilope, und dem seltenen Bergriedbock Schutz. Auf dem Kraterboden gibt es viele Schakale, und Wildhunde fühlen sich auf den grasbewachsenen Ebenen wohl. Raubkatzen – Löwen, Geparde, Leoparden, und Servale – finden reiche Beute. Auch große Hyänen-Rudel durchstreichen den Krater, jagen oder machen sich über die Beute anderer Raubtiere her.

Der Ruaha National Park hat eine Fläche von ca. 10.300 km² und ist somit der zweitgrößte Nationalpark Tansanias. Er liegt in Zentraltansania ca. 130 km westlich von Iring. Im Südosten wird der Park vom Ruaha-Fluss begrenzt und bekommt daher auch seinen Namen. Durch die Übergangszone zwischen ostafrikanischer Akazien-Savanne und dem Miombo-Wald-Gürtel des Südlichen Afrikas ist der Park ideal für Antilopen. Aber nicht nur die Antilopen fühlen sich dort wohl sondern auch die ca. 475 Arten von Vögeln wie der Eisvogel, der Nektarvogel, der Nashornvogel oder als Zugvogel der Weißstorch. Dazu kommen noch Afrikanische Wildhunde, Geparden, Giraffen, Hyänen, Krokodile, Kudus, Leoparden, Löwen, Nilpferde und Zebras.

Die Besonderheit des ca. 240 km² großen Rubondo Island National Parks ist, dass er eine Insel im Südwesten des 68.000 km² großen Viktoria Sees ist. Dazu gehören noch weitere 11 kleine Inseln. 90 % des Parks sind Feuchtwald, sonst findet man vor allem offenes Grasland und am See gelegene Papyruswäldchen. Das bietet eine ideale Grundlage zum Wandern, Fischen, Vögel beobachten oder für Bootstouren. Hier erlebt man eine artenreiche Vogelwelt, die durch Störche, Reiher, Ibisse, Bienenfresser, Kormorane, Eisvögel, Nashornvögel gekennzeichnet ist, aber auch Tiere wie Buschböcke, Flusspferde, Ginsterkatzen, Mantelaffen, Meerkatzen, Mungos, Sitatunga-Antilopen, Ottern, kleinere Gruppen von Schimpansen, Suni-Antilopen, Elefanten und Giraffen.

Ca. 1.990 km² ist der Udzungwa Mountains National Park groß und befindet sich in Zentral-Tansania, südlich des Ruaha-Flusses und westlich des Kilombero-Flusses, der in dem Ruaha-Fluss mündet. Es ist zwar nicht das typische Ziel für Tiersafaris, aber ideal für Wanderer. Ein ausgezeichnet gutes Netz von Wanderwegen ermöglicht z.B. eine Halbtageswanderung zum Sanje-Wasserfall oder eine Wanderung mit zwei Übernachtungen zum Mwanihana-Park. Noch gehört der Park zu den eher weniger gut besuchten Nationalparks, weil man ihn nur zu Fuß erkunden kann, da es keine Straßen gibt. Im Park findet man tropische Regenwälder mit bis 50 m hohen Bäumen, Grasland im südlichen Teil des Parks, Steppen und Steppenwälder im westlichen Gebiet und den Luhombero ist mit 2.576 m den höchsten Berg des Parks im Südwesten.

4. Reisewetter Tansania:
Die beste Reisezeit in Tansania kann recht unterschiedlich sein. Die große Regenzeit sollte man jedoch meiden, da es zu stärkeren Niederschlägen und gerade bei einer Safari auch Wege unpassierbar sein könnten. Wer die Möglichkeit hat sollte seine Safari auf die große Migration der Gnus abstimmen, da diese auf Ihrer Wanderung im Herbst in Kenia sind und man dieses beeindruckende Schauspiel verpassen würde. Der Ngorogoro Krater bleibt von der Migration unberührt. Da es sich dabei um ein natürliches Ereignis handelt sollte man nach dem aktuellen Wanderungsablauf schauen. Es gab Jahre, in denen die Gnus nicht nach Kenia gewandert sind. Wer Baden und auch eine Safari machen möchte, für den sind die Monate Februar und Anfang März sicher sehr interessant. Für einen Badeurlaub sind alle Zeiträume außerhalb der Regenzeiten sehr gut geeignet.

 

Klimatabelle Tansania

Klima Tansania Jan Feb Mär Apr mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperaturen 31 32 32 30 30 29 29 29 30 31 31 31
Min. Temperaturen 24 23 23 23 22 19 19 19 19 20 22 23
Sonnenstunden 8 8 7 6 6 7 7 8 9 9 9 8
Regentage 7 5 12 17 12 6 5 4 5 6 8 11

 

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