Green Belt Movement

Green Belt Movement

Wangari Muta Maathai (* 01.04.1940 in Nyeri / Kenia) ist eine  kenianische Professorin und Wissenschaftlerin. Sie ist eine  in Deutschland ausgebildete Tiermedizinierin und dehnte ihre Aktivitäten nach und nach auf die Durchsetzung der Menschenrechte, eine demokratische Staatsform und die Gleichberechtigung der Frau aus und wurde 2002 ins Parlament gewählt. Seitdem ist sie stellvertretende Ministerin für Umweltschutz. Im Jahre 2004 erhielt die Umweltaktivistin mit zielstrebiger Förderung afrikanischer Frauen den Friedensnobelpreis. Wangari Muta Maathai war die erste Afrikanerin, die promovierte und die erste Frau die ein wissenschaftliches Institut einer afrikanischen Iniversität leitete. Doch während der 80er und 90er Jahre ging sie auf mutigen Konfrontationskurs gegen die kenianische Regierungspartei und gegen ihren autokratischen Präsidenten, Daniel Arap Moi. Obwohl die Einwände größtenteils aus Gründen des Umweltschutzes erfolgten war deutlich, dass sie auch beabsichtige, einen “großen Mann” zu demütigen, der keinen Widerspruch gewohnt war, vor allem nicht von einer Frau. Sie erhielt Todesdrohungen, wurde von der Polizei bis zur Bewusstlosigkeit geschlagen und mehr als ein Dutzend Mal verhaftet, Mehrere ihrer Mitstreiter wurden getötet und die Green Belt Bewegung war kurz davor, verboten zu werden. Doch im Laufe von zwei Jahren rehabilitierte sich Maathai wieder und setzte sich für die Grüngürtelbewegung Green Belt Movemnet (GBM) ein. Es ist eine Nichtregierungsorganisation, welche sich vor allem auf Umweltschutz und Entwicklung von sozialen Gemeinschaften konzentriert. Begonnen hatte die Geschichte am Weltumwelttag 1997. Die GBM wurde unter der Federführung des Nationalen kenianischen Frauenrates (Maendeko Ya Wanawake) gegründet.

Was Maathais Bewegungen so außergewöhnlich machte und was schließlich die Aufmerksamkeit des Nobelpreiskomitees erweckte, war die Art in der die Trennung zwischen Umweltschutz, Feminismus, Demokratisierung und dem Eintreten für Menschenrechte aufgehoben wurde. Maathai sah einen direkten Zusmamenhang zwischen Problemen wie Abholztung und Bodenerosion, und den Versäumnissen und Misserfolgen des kenianischen Ein-Parteien-Staats.

Green Belt Movement organisiert mit der weiblichen Landbevölkerung immer wieder Baumpflanzaktionen, um der Entwaldung und somit auch der Bodenerosionen entgegenzuwirken und die Verfügbarkeit der Hauptenergiequellen zum Kochen sicherzustellen. Seit 1977 wurde über 30 Millionen Bäume gepflanzt und über 30.000 Frauen wurden in Forstwirtschaft, Imkerei, Nahrungsmittelverarbeitung und anderen Möglichkeiten der Einkommenssicherung ausgebildet. Maathai etablierte in der Green Belt Bewegung auch den Einsatz für die Stärkung der Frauen in der Gesellschaft, Ökotourismus und wirtschaftlicher Entwicklung. Für sie ist Umwelt und Frieden nicht zu trennen.

Im Laufe der Jahre wurde aus dem Green Belt Movement sogar eine panafrikanische Bewegung die mittlerweise in 13 Ländern aktiv ist.

Balken_Accept_verwischt

kaya_kinondo colobus_affe kyoto-box
Kaya Kinondo Colobus Trust Kyoto Box
kawangware_school Tasaro Mädchen-
schutzprojekt
green_belt_movement
Kawangware
Schulprojekt
Tasaro Mädchen-
schutzprojekt
Green Belt
Movement
elephant_orphanage upendo_children_village fpfk_maedchenprojekt
Daphne Sheldrick
Elephant Orphanage
Upendo
Children Village
FPFK Mädchen-
schutzprojekt

Balken_Accept_verwischt

 

Share and Enjoy!