Manyara Nationalpark

Der Manyara Nationalpark ist der einzige Rift Valley-Nationalpark im Norden des Landes und wurde 1960 gegründet. Der Name kommt aus dem Massai-Wort „Emanyara“.E s beschreibt eine Euphorbienart, die von dem Nomadenvolk als Zaun oder Schutzwall für ihr Vieh genutzt wird. Auch bekannt ist der Park für seine Löwen, die auf den Baumästen dösen. Mehr als zwei Drittel des Manyara Parks werden von dem gleichnamigen 950m hoch gelegenen, abflusslosen See eingenommen. Er ist die Heimat für Scharen von pink schimmernden Flamingos. Die Zahl der Flamingos verringert sich allerdings in den Monaten August bis November, da der Lake Manyara zu der Zeit meist zu zwei Drittel ausgetrocknet ist. Große Migrationen wie beispielsweise im Serengeti Nationalpark bleiben hier allerdings aus. Die meisten Tierarten bleiben, denn die großen Flüsse bieten ganzjährig genug Wasser für die Tiere. Vor allem die Flüsse Msasa, Ndala und Endabash bieten eine Grundlage für die vielfältige Flora und Fauna im Westen des Parks. Aufgrund des Lake Manyana und weiteren Seen, Flüssen und Bächen besitzt der Manyara Nationalpark eine artenreiche Vogelwelt. Sie knapp 400 verschiedene Arten zählt. Die verschiedensten Farben, Formen und Größen lassen sich hier bei Vögeln beobachten. Ein weiterer sehenswerter Halt im Manyara Nationalpark sind die heißen Quellen Maji Moto Kubwa. Sie befinden sich am Südende des Parks und sind je nach thermaler Aktivität im Erdinnern 60-80°C Grad heiß. Die kleinen Quellen Maji Moto Ndogo sind im mittleren Teil des Parks zu finden und sind auch eher unscheinbar. Ihre Temperatur liegt bei ca. 40°C Grad. Die für die ökologische Verträglichkeit des Nationalparks liegt die Elefantenpopulation überdimensional hoch und führt zur Zerstörung vieler Akazien. Als Gegenmaßnahme umzäunte man zahlreiche bedrohte Bäume. Doch Wilderer „lösten“ das Problem auf ihre Art und Weise. Sie töteten ca. 200 Tiere. Seit dem illegalen Abschlachten hat sich zumindest die Vegetation wieder regenerieren können.

Die allerbeste Besuchszeit ist in der Regenzeit (Dezember bis März und Juni/Juli). Zu der Zeit stehen die Savanne und die Blüten der Bäume in vollem Saft. Im Gegensatz dazu teilen sich in der Trockenzeit die Flamingoschwärme oft und fliegen zu den Seen Natron, Eyasi oder Balangida.

Safaris im Manyara Nationalpark:

 

Safari KUROSafari KUDU

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