Lake Nakuru Nationalpark

Der nur 188km² große Lake Nakuru Nationalpark ist einer der kleinsten Nationalparks in Kenia. Er wurde 1961 zum ersten Vogel-Nationalpark von Ostafrika erklärt. 7 Jahre später, 1968, wurde aus dem Vogelschutzgebiet ein Nationalpark. Der Park wurde nach dem gleichnamigen See Lake Nakuru benannt. Der See ist ein Salzsee am Grunde einer abflusslosen Senke und liegt unmittelbar am Menengai-Vulkan.
Ca. 30% der Weltpopulation der Zwergflamingos leben im Lake Nakuru Nationalpark. Er gilt als schönstes Vogelparadies der Welt. Auch Große Rosaflamingos, Pelikane und weitere 450 Vogelarten sind dort zu beobachten. Doch in der Regenzeit weichen sie auf andere Seen aus. Denn wenn das Wasser im See steigt, verringert sich die Salzlösung und die Algen können nicht mehr so schnell nachwachsen wie sie gefressen werden. Aber nicht nur für die unzähligen Flamingos ist der Park bekannt. Der Park ist mittlerweile etwas wie eine Arche für die bedrohten Rothschild-Giraffen und die beiden afrikanischen Nashornarten geworden. Die Tiere wurden in den Park umgesiedelt und haben sich dann so prächtig vermehrt, dass viele der Tiere wieder in ihre ursprünglichen Verbreitungsgebiete ausgewildert werden können. Neben der Vogelwelt und den bedrohten Giraffen und Nashörnern bekommt man im Park auch zahlreiche andere Tiere Löwen Büffel, Colobus-Affen, Antilopen, Zebras, Wasserböcke, Leoparden, Pythons und unzählige Fische im Lake Nakuru zu Gesicht. Am südöstlichen Parkrand hat man eine besonders gute Chance auf Leoparden. Aber nicht nur die zahlreiche Tierwelt ist erstaunlich, auch die Vegetation ist unterschiedlich. Im Südwesten des Sees ist ein weitläufiger Akazienwald, weiter östlich  gelangt man zu dem größten Euphorbienwald Ostafrikas bis hin zu trockenen Savannenlandschaften und steilen Felsklippen.

Nur wenige Kilometer vom Park liegt Nakuru, die Hauptstadt der Provinz Rift Valley. Sie ist der Hauptverkehrsknotenpunkt und das landwirtschaftliche Zentrum des Hinterlands Kenias. Zudem ist Nakuru die viertgrößte Stadt Kenias und auch eine der älteste im Binnenland.

 

  • Thomson Falls

    Die Wasserfälle wurden nach dem schottischen Forscher Thomson benannt. Der Ort ist ein Agrazentrum in den Aberdares mit einem Markt, Sägemühlen und einer Eisenbahn-Endstation. Ausser der Wasserfälle gibt es in und um die Stadt herum allerdings kaum etwas zu sehen. Trotzdem locken die Thomson Falls jede Menge Leute an. Auch die verkehrsgünstige Lage des Ortes ist von Vorteil. Nur 500m vom Zentrum Nyahururu liegen die Thomson Falls entfernt. In der Trockenzeit allerdings verwandelt sich der Wasserfall in ein dünnes Rinnsal. Trotzdem errichtet man dort ein Wasserkraftwerk.

Safaris im Lake Nakuru Nationalpark:


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