Tierwanderung Masai Mara

Die Große Tierwanderung hat wieder die Masai Mara im Süden Kenias erreicht und bietet eines der beeindruckendsten Naturschauspiele der Welt. Bereits im Juni bringen alljährlich unzählige Gnus in den Ebenen der Serengeti ihre Jungtiere zur Welt. Mit dem Einsetzen der Trockenzeit vereinigen sich rund 1,5 Millionen Gnus und Hunderttausende von Zebras zu einer riesigen Herde und brechen auf in Richtung Masai Mara, die sie in der Regel im Juli erreichen. Dieses Jahr finden die riesigen Herden besonders üppige Weideflächen vor: Nachdem die Regenzeiten der Vorjahre eher spärlich ausgefallen waren, ist die Masai Mara nach einer ergiebigen Regenzeit ein wahrer Garten Eden für die Tierwelt der Savanne. Wenn die Flüsse nicht wären: An den Steilufern des Mara-River stauen sich die Herden und drängen sich nervös dicht an dicht an der Flusskante. Bis das erste Tier den Sprung in die Tiefe wagt. Unzählige Artgenossen folgen und stürzen sich unter lautem Getöse in den Fluss. Manche von ihnen erreichen das rettende Ufer allerdings nicht, denn auch die urzeitlich anmutenden Nilkrokodile nutzen die Gelegenheit zu einem üppigen Festmahl.

Die Große Tierwanderung zieht Besucher aus aller Welt nach Kenia, die sich dieses Naturereignis nicht entgehen lassen wollen. Aber auch zu jeder anderen Jahreszeit ist die Masai Mara eine Kenia Reise wert. Außer den Gnus und Zebras, von denen aber ganzjährig zumindest kleine Herden durch die Masai Mara streifen, sind fast alle anderen Tierarten standorttreu. Berühmt ist die Masai Mara für ihre Großkatzen: Löwen und Geparden können bei einer Safari fast garantiert werden und selbst der scheue Leopard wird kaum irgendwo so häufig beobachtet wie in der Masai Mara.
Sogar die Regenzeiten von Ende März bis April sowie im November haben ihren eigenen Reiz. Zwischen den Regenschauern, welche meist morgens früh oder am späten Nachmittag die Savanne erfrischen, ist immer noch genug Zeit für spannende Pirschfahrten. Gerade in der Nebensaison bietet sich Safari-Urlaubern Ruhe und Muße zur Tierbeobachtung inmitten der ergrünenden Savannenlandschaften.
Tipp: Wer die weite der Masai Mara überblicken möchte, quartiert sich im Atua Enkop Cap Tipilikwani ein.

Weitere Informationen bei ASA-Veranstaltern sowie:
Forward Destinations
info@forwarddestinations.com, www.forwarddestinations.com

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