In Kenia ist das Gelbfieber ausgebrochen.

In Kenia ist das Gelbfieber ausgebrochen. Urlauber die eine Safari in Kenia buchen möchten sollten sich dringend impfen lassen, empfiehlt das Centrum für Reisemedizin.
Die Behörden in Kenia haben mittlerweile neun von 16 Verdachtsfällen auf Gelbfieber bestätigt. In der vergangenen Woche sei im Distrikt Baringo im Westen Kenias ein 50-jähriger Mann an Gelbfieber, berichtet das Centrum für Reisemedizin (CRM). Er sei in der Region bereits das sechste Todesopfer in diesem Jahr.

Das CRM empfiehlt Kenia-Reisenden, sich gegen Gelbfieber impfen zu lassen und Impfnachweise mitzunehmen. Die Impfung ist derzeit nicht vorgeschrieben, wird aber empfohlen.

Die Impfung dürfen ausschließlich autorisierte Gelbfieberimpfstellen durchführen. Außerdem ist sie offiziell erst nach zehn Tagen wirksam. “Zudem muss zu bestimmten anderen Impfungen ein Zeitabstand eingehalten werden. Reisende sollten sich mindestens sechs Wochen vor Reiseantritt um die nötigen Impfungen kümmern”, empfiehlt CRM-Reisemediziner Dr. Tomas Jelinek.

Gelbfieber ist eine schwere Infektionskrankheit. Das Virus wird von Stechmücken übertragen, so das CRM. Die Infektion beginnt mit hohem Fieber, Übelkeit und Schmerzen. In vielen Fällen heilt die Krankheit danach aus. Bei einigen Patienten entwickeln sich jedoch Leberschäden bis hin zur Gelbsucht und es kommt zu Blutungen, gefolgt von Herz-, Kreislauf-, Leber- und Nieren-Versagen. Dieser schwere Verlauf führt häufig zum Tode.

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